Grundlagen

WÄRMEDÄMMFIBEL

Ende der 60er Jahre wurden die ersten Wärmedammverbundsysteme aus Polystyrolhartschaumplatten und bewehrtem Putz entwickelt. Mit dieser Art der Verarbeitung machten viele Kunden schlechte Erfahrungen, da verschiedene Materialien, die nicht zusammenpassten, verwendet wurden. Inzwischen haben sich die Systeme, bei denen die perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten desselben Herstellers eingesetzt werden, bewährt.

Ein Wärmedämmverbundsystem besteht aus drei maßgeblichen Schichten:

1. Kleber
2. Wärmedämmung
3. Putz bestehend aus Bewehrungsschicht und Deckschicht

Übersicht Putzsysteme

Die marktüblichen Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) bestehen aus einem Unterputz mit Glasfasergewebeeinlage und einem Oberputz. Abhängig von der Schichtdicke wird zwischen Dünnputz- und Dickputzsystem unterschieden.

Zu den Dünnputzsystemen gehören die Kunstharzsysteme mit Gesamtdicken (Ober- und Unterputz gesamt) von ca. 4 – 6 mm, sowie kunststoffdispersionsmodifizierte mineralische Systemen mit Gesamtdicken von ca. 5 – 10 mm.

Zu den Dickputzsystemen gehören die mineralischen , in der Regel, Leichtputzsysteme, mit Gesamtdicken von 8 – 16 mm.

Untergrundbe­schaffenheit

Der Untergrund muss so beschaffen sein, dass darauf die Dämmplatten ausreichend fest und eben verklebt werden können. Dazu hat dieser die folgenden Eigenschaften aufzuweisen:

  • fest und sauber
  • trocken (keine Restfeuchtigkeit oder gar aufsteigende Feuchtigkeit)
  • gleichmäßig saugend
  • gleichmäßig eben

Zusammensetzung der Komponenten

Die Einzelkomponenten einer Wärmedämmung bilden ein zulassungspflichtiges System, dessen Bestandteile nicht willkürlich verändert werden dürfen. Bei Abweichungen vom System erlischt die Gewährleistung seitens des Systemherstellers.

Zusammensetzung der Komponenten

Zusammensetzung der Komponenten

GrundlagenWaermedaemmfibel
Temperaturverlauf

Temperaturverlauf durch eine gedämmte Wand